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Modelleisenbahnausstellung des Ostthüringer Modellbahnclubs Gera e.V. 31.1.-1.2.04

Modelleisenbahnausstellung des Ostthüringer Modellbahnclubs Gera e.V. 31.1.-1.2.04 - Ein Bericht.


H0m Heimanlage "Bahnhof Eisfelder Talmühle"
H0m Heimanlage "Bahnhof Eisfelder Talmühle"
TT-Anlage "Neuenstein"
TT-Anlage "Neuenstein"
TT-Anlage "Neuenstein"
HO-Heimanlage "Lobenstein" von Harald Werner
HO-Anlage "Lauscha"
HO-Anlage "Lauscha"
HO-Anlage "Lauscha"
HO-Anlage "Lauscha"
HO-Anlage "Lauscha"
Unsere HO/HOe-Anlage "Heinersgrün"
Unser "Personal"
Unsere Anlage komplett
Kohlenhandlung Emmrich & Söhne
Zu dieser Ausstellung gehört eine kleine Vorgeschichte: Bereits in den Jahren 1993, 1994 und 1995 nahm unser Verein an Ausstellungen in Gera teil. 1993 an gleicher Stelle wie dieses Jahr im Clubzentrum Comma; 1994 und 1995 fanden die Ausstellungen mit unserer Beteiligung in einem Geraer Gartencenter statt. Ich bin 1993 auf den Modelleisenbahnklub Jena 49 e.V. eben durch diese Ausstellung aufmerksam geworden und anschließend dem Verein beigetreten. Geografisch viel näher liegt sicherlich der Ostthüringer Modellbahnclub Gera e.V. (OMC Gera), aber mittlerweile ist man mit dem Virus MEK Jena 49 e.V. und deren Traditionen infiziert. Ähnlich wie in einer Beziehung zu seiner Frau hat man hier sein Glück gefunden. Man hat von allen Mitgliedern zwar den weitesten Fahrweg, aber bei einer Ausstellung in Gera relativiert sich alles und man hat dann den kürzesten Weg. Ausgleichende Gerechtigkeit könnte man meinen. Der OMC Gera veranstaltete nun bereits zum zweiten Mal hintereinander in Eigenregie diese Ausstellung am letzten Januarwochenende im Comma. Bereits in der Woche zuvor nahmen wir an einer Ausstellung in Berlin mit unserer H0/H0e-Anlage Heinersgrün teil, weshalb sie gleich am Montag vor der Ausstellung im Comma abgestellt werden konnte. Zu den beiden Aufbautagen am Donnerstag und Freitag kann ich leider nichts schreiben, da ich beruflich verhindert war. Sonnabend früh um 10:00 Uhr war Eröffnung und gleich zu Beginn strömte eine ordentliche Flut von interessierten Besuchern in die Ausstellung. Stimmen am Ende der Ausstellung meinten zwar, es wären dieses Jahr im Gegensatz zu vorigem Jahr weniger gewesen, aber von unserer Seite können wir nur von ordentlichen Besucherzahlen sprechen, da wir in Jena, zu unserem Leidwesen, von den Besuchern nicht so verwöhnt werden. Insgesamt wurden 6 Anlagen bei der Ausstellung gezeigt: H0-Anlage Lauscha; TT-Anlage Neuenstein; H0m-Anlage Eisfelder Talmühle; H0-Anlage Lobenstein von Harald Werner; unsere H0/H0e-Anlage Heinersgrün; sowie eine LGB-Anlage. Aufgrund der geringen Entfernung zu Jena fanden sich bereits kurz nach der Eröffnung einige Mitglieder des MEK Jena 49 e.V. als Zuschauer in der Ausstellung ein. Auch ich war in Begleitung meines Weibchens von der ersten Minute an dabei. Sofort nahmen wir sämtliche Anlagen in Augenschein und bewunderten das bastlerische Können der Aussteller. Hier und da wurde gefachsimpelt, um über die interessantesten und brisantesten Neuerungen auf dem Laufenden zu bleiben. Ein unauffälliges, aber von allen Vereinsmitgliedern sehnsüchtig erwartetes Glockenläuten verriet, dass es an der Zeit war, in einzelnen Gruppen in der Essecke aufzutauchen, um die von Heiko in seiner Behelfsküche gezauberten Köstlichkeiten zu probieren. Die wohlschmeckenden Mahlzeiten wurden gestaffelt eingenommen, um einen ununterbrochenen Anlagenbetrieb zu ermöglichen. Ein Nachsehen hatten nur diejenigen, die nicht in der ersten Essensrunde dabei waren; sie mussten mit den (allerdings nicht minder leckeren) Resten vorlieb nehmen. Nachdem alle gestärkt und die Teller gespült waren, konnten sich alle erneut ihren Lieblingen widmen. Bis zur nächsten Raubtierfütterung mit Kaffee und Kuchen wurde gespielt, geschaut, gebastelt oder diskutiert. Wir nutzten die Zeit für einen Rundgang in Vorbereitung dieses Berichtes und zur Anfertigung von Fotos. Unglücklicherweise konnten wir nicht am abendlichen Buffet des OMC Gera teilnehmen. Wir erwarteten noch Besuch aus Leipzig und es standen noch das Abendessen und ein Videoabend an, wobei ein Teil von uns diesen glatt verschlief. Nach ausgiebigem Frühstück am Sonntagmorgen mit frischen Brötchen konnten wir nun zu dritt den letzten Ausstellungstag beginnen. Der Tagesablauf gestaltete sich ähnlich dem des Vortages. Nachdem wir am Nachmittag unseren Besuch aus Leipzig verabschiedet hatten, stand kurz danach der Abbau der Anlage an. Leider muss man sagen, da es auch sehr schön wäre mehr als nur ein Wochenende in Gera auszustellen. Hoffen wir also, dass es nächstes Jahr wieder eine Ausstellung an diesem Ort geben wird. Und hoffen wir, dass wir wieder mit von der Partie sein können. Hoffen müssen wir deshalb, weil der OMC Gera seine Vereinsräume im Hauptbahnhof Gera besitzt, die Deutsche Bahn AG als Vermieter nichts für gemeinnützige Vereine übrig hat und finanzielle Forderungen stellt, welche die Existenz des Clubs bedrohen.

FAZIT: Diese Ausstellung, so sind/waren sich alle einig, hatte viel Niveau.

Anja Krichler und Ronald Schürz
   
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