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Exkursion des MEK Jena 49 e.V. am 5. Juni 2004

Steig ei, mir fahrn in de Tschechei


singen nicht nur De Randfichten, es war auch das Motto von 18 Eisenbahnfan`s des Modelleisenbahnklubs Jena 49 e.V.

Uns lockte das Angebot der Vogtlandbahn, im schmucken RegioSprinter ohne umzusteigen von Zwickau nach Karlsbad zu fahren. Die Vorbereitungen traf jeder Teilnehmer individuell, galt es doch für genügend Proviant in fester und flüssiger Form zu sorgen. An einem herrlich verregneten Samstag im Juni trafen sich dann alle kurz nach 9:00 Uhr auf dem Jenaer Westbahnhof; es wurden 4 Wochenendtickets gelöst und ab ging es mit dem Regionalexpress im gemütlichen Bummelzugtempo über Gera bis Gößnitz. Das der Zug ab Gößnitz dann wieder 120km/h fährt, soll nicht daran liegen, dass er nur noch halb so lang ist. In Zwickau stiegen wir in den RegioSprinter der Vogtlandbahn um, der uns über Lengenfeld - Falkenstein - Zwotental auf den Erzgebirgskamm nach Klingental brachte.

In Zwotental bekamen wir ca.20 min Verspätung, weil ein Straßenübergang wegen eines Radrennens für die Bahn gesperrt war. Radfahrer sind eben nicht nur in Jenas Innenstadt ! In Zwotental übernahm Personal der tschechischen Privatbahn Viamont den Zug; alle Durchsagen erfolgten ab hier zweisprachig. Nach Klingenthal ging es dann auf tschechischer Seite über Kraslice - Olovi nach Sokolov. Wegen der Verspätung endete unser Triebwagen hier, es stand aber ein Anschlusszug der tschechischen Bahn nach Karlovy Vary bereit. Wir nahmen aber kurz entschlossen den Gegenzug und fuhren nach Cheb. Das tolle ist: auch hier gilt unser Wochenendticket! In Cheb hatte es aufge-hört zu regnen. Wir machten einen Stadtbummel und fanden am Markt eine nette Gaststätte, wo man für 5,00 Euro gut essen kann (incl. 0,5l Böhmisches Bier) und der Bezug zu den Randfichten wieder hergestellt war.

Gestärkt ging es an die Heimfahrt. Hier hatten wir uns die Route über Marktredwitz - Hof Kulmbach Lichtenfels Saalfeld - Jena ausgesucht. Der Zug von Cheb nach Marktredwitz war ein Desiro im Doppelpack der Vogtlandbahn. Weiter ging es auf bayrischer Seite von Marktredwitz nach Hof geneigt im 140km/h- Tempo, ebenso dann von Lichtenfels nach Saalfeld über die Frankenwaldrampe. Wo nur dort das Geld für den Streckenausbau her kommt? Vertraut war dann ab Saalfeld der Doppelstock Wendezug, der uns pünktlich nach Jena brachte. Fazit: Durch die Angebote der Vogtlandbahn Wir verbinden Länder kommt man an einem Tag von Thüringen über Sachsen, das Vogtland nach Böhmen, von dort nach Bayern und zurück nach Thüringen. Das Schöne: alle Züge waren gut besetzt, die Menschen nehmen die Angebote an. Ein Stück praktiziertes Europa!


Dietmar vom MEK Jena 49
   
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