[AKTUELL] [AUSSTELLUNG] [ANLAGEN] [WIR ÜBER UNS] [CHRONIK] [DOMIZIL] [GÄSTEBUCH] [LINKS] [BERICHTE] [SPONSOREN] [KONTAKT] [IMPRESSUM]

51. Modelleisenbahnausstellung des Modelleisenbahnklub Jena 49 e.V.

Die Bilder gibt es wie immer im Format 800x600 Pixel beim klicken auf das Foto.


51ste Ausstellung
Ausfahrt aus Heinersgrün
Ausschnitt H0/H0e Anlage
Blick vom Eingangsbereich in die Ausstellung
Die Ruine im Weinberg
Fahrdienstleiter Bf Weingarten
Hochbetrieb auf der Jugendanlage
Modernes und Altes in Weingarten.JPG
Museumsbw Weingarten
Reparaturecke
Schmalspur und Normalspur auf engstem Raum
So funktioniert das Faller Car System
Sächsische Romantik 1971
Unser Modellbahnladen
Weinberg und rollende Landstrasse
Im 60. Gründungsjahr unseres Modelleisenbahnklubs konnten wir den traditionellen Ort in der Aula der Integrierten Gesamtschule „Grete Unrein“ nicht nutzen. Dank der Unterstützung des Schulverwaltungsamtes haben wir 2009 als „Ausweichquartier“ in der Aula der rekonstruierten Kooperativen Gesamtschule „Adolf Reichwein“ eine erfolgreiche Ausstellung durchführen können. Dafür bedanken wir uns bei der Schulleitung ganz herzlich.

Der neue Veranstaltungsort wurde visuell deutlich auf unseren traditionellen Plakaten angezeigt. Die Raummaße der Aula haben uns erstmalig zu einer geänderten Anlagenaufstellung bewegt. Und zum 60. Gründungsjubiläum wollten wir unseren Besuchern auch einen repräsentativen Querschnitt durch die gängigen Nenngroßen und Spurweiten bei der Modelleisenbahn zeigen.

Die Nenngröße TT besaß ein kleines „Übergewicht“. Neben den Klubanlagen „Weingarten“ und der „Jugendanlage“ hatte Uwe Prüfer seine noch im Aufbau befindliche Heimanlage ausgestellt. Auch wenn die Landschaft nur ansatzweise zu erkennen war, zog sie die Aufmerksamkeit der Besucher an. Konnte man doch hier wie auch bei Uwe Fröhlich’s neuer Z-Anlage sehen, wie das „Innenleben“ einer Anlage aussieht. Bei der letzten Anlage erfolgt die Steuerung digital, was im Übrigen auch bei der Jugendanlage gezeigt wurde. Bei dieser ist das Stellpult nur die Rückfallebene.

Ganz im Gegensatz zum Stellpult der Großanlage „Weingarten“, wo die Bedienung der umfangreichen Zug- und Rangierfahrstrassen zu Beginn der Ausstellung manchem von uns noch ein wenig schwerfiel. Aber bald waren die Kinderkrankheiten überwunden und auch die „Aussetzer“ bei der TTm – Straßenbahn eliminiert.

Den Maßstab H0 repräsentierten unsere Gemeinschaftsanlagen „Bahnhof Buckow“ und „Heinersgrün“, letztere mit der Darstellung des Schmalspurbetriebes nach sächsischem Vorbild in der Kombination H0 / H0e. Das Aufrollen der Normalspur-Güterwagen auf die Rollwagen und die Dreischienengleise beeindruckten die Spezialisten unter den Besuchern. Die Kinder freuten sich besonders über den funktionierenden Kran und die Einblicke in die Schattenbahnhöfe dank der zeitweise offenen „Zugriffsklappen“. Wie oft unser Fahrpersonal das Faller-Car-System erklären musste – wir haben es nicht gezählt. Andererseits müssen wir unseren Oldie „Buckow“ einer Überarbeitung unterziehen, besonders was Landschaft, Oberleitung und Umsetzautomatik betrifft.

Wer es ruhiger haben wollte, der konnte bei den vier Modulen im Maßstab 1:43,5 kleine Besonderheiten finden. Zum Beispiel der als Schiebebühne für ganze Züge ausgeführte Abstellbahnhof (Neudeutsch „Fiddle Yard") und oberhalb der Verladestelle Remo Seiferth’s Feldbahnanlage im Maßstab 0f.

Als Gast hatte unser ehemaliges Mitglied Jens Mangold sein Diorama in der Nenngröße N ausgestellt, welches abwechslungsreichen Zugkompositionen der aktuellen Eisenbahn bot.

Neben dem Verkaufstisch, auf welchem sich Altes und Neues stapelte und von Thomas Rüster verantwortungsvoll an die Frau oder den Mann gebracht wurde, stand unsere Vitrine. Darin präsentierte Herr Lipp verschiedene Umbauten von Dampflokmodellen.

Die geräumige Bühne der Aula war in diesem Jahr geteilt. Den Besuchern zugewandt hatten in alter Tradition Rainer Voß, Helmut Rybasch und Olaf Seide eine große LGB - Gartenbahnanlage mit ihren eigenen und dem Klub gehörigen Materialien aufgebaut. Dahinter waren in diesem Jahr Aufenthaltsecke und Kaffeeküche sowie die Reparaturtische platziert.

Im Foyer fanden unsere beiden Dokumentationstafeln Platz, auf denen Dietmar Heine 60 Jahre Klubgeschichte gestaltet hatte einschließlich einiger Fotos unserer ehemaligen Arbeitsräume bis 1993 in Jena. Die Bildauswahl zeigte außerdem diverse Sonderfahrten und Exkursionen, die wir in den vergangenen Jahrzehnten unternahmen.

Die Planung des Aufbaus lag in diesem Jahr in den Händen von Olaf Seide. Den „Marsch durch die Instanzen“: Ordnungsamt, Schulverwaltungsamt, Schulleitung, Versicherung, Transportkapazitäten, Sponsoren, wurde wieder von Horst Heinemann und Guntram Broksch absolviert. Presseinformation und Internetseite wurden von Konrad Spath und Thomas Töppler erledigt. Auch Jena TV drehte einen kleinen Film über uns während des Aufbaus.

Unsere Jugendgruppe war fast komplett und hat sich zum großen Teil gut in den Ausstellungsbetrieb integriert. Wenn man einen halben Nachmittag lang den „Bahnhof Buckow“ mit 6 Weichen im Bahnhof und 5 Zügen nach fast immer gleichen Regeln und Fahrmöglichkeiten bedienen muss, wurde die „Durchhaltefähigkeit“ der Jungen oft auf eine harte Probe gestellt.

War noch was? - Wir hatten über 3100 Gäste – eine erfreuliche Steigerung seitdem wir vier Jahre lang sinkendes Interesse bei den Ausstellungen zu beklagen hatten. Wir haben interessante Gespräche mit unseren Besuchern geführt, immer wieder erklärt und gezeigt und Tips gegeben.

Auch wenn es nicht einfach ist, die Anforderungen von Beruf, Familie und Hobby unter einen Hut zu bringen: 36 Jahre bin ich dabei und es macht immer noch Spaß. Die eigene Heimanlage ist schon seit Jahren Geschichte, irgendwann wird aber wieder Platz und Zeit sein....

Konrad Spath
   
|[RECHTLICHER HINWEIS]| |[IMPRESSUM]|